ROM, 23. April 2010 (ZENIT.org).- Im Bürgersaal der 2700-Seelen-Gemeinde Marktl Am Inn, hat am Samstagabend der langjährige Privatsekretär des damaligen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kurienbischof Josef Clemens, über „Fünf Jahre Pontifikat Papst Benedikt XVI." gesprochen. Der Sekretär des Päpstlichen Laienrates hatte 19 Jahre an der Seite des früheren Kardinals Ratzinger gearbeitet.
Wir veröffenlichen seine Zwischenbilanz als tägliche Serie in dieser Festwoche.
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Natürlich verfolge ich aufgrund der mir übertragenen Verantwortung besonders die Bemühungen des Papstes im Bereich des Laienapostolates. In den vergangenen fünf Jahren sind in diesem für die Zukunft der Kirche so entscheidenden Bereich drei Sektoren zu entdecken, denen Papst Benedikt XVI. seine besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat. Ich denke an die geistlichen Aufbrüche, wie sie in den Neuen Gemeinschaften und Kirchlichen Bewegungen zu Tage treten, ferner an die Jugend- und an die Sportpastoral.
1. Die neuen geistlichen Aufbrüche
In einer Meditation am Vorabend des Pfingstfestes 2006 richtet Benedikt XVI. seine Aufmerksamkeit auf die Neuen Gemeinschaften und Kirchlichen Bewegungen, die in der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils vor allem in den romanischen Ländern entstanden sind.[1] Der Papst möchte diese neuen kirchlichen Gruppierungen aus der Gefahr einer engen Selbstbezogenheit herausführen, ihren Einsatz erneut motivieren und dabei ihren Blick auf zwei Brennpunkte der öffentlichen Diskussion lenken, nämlich dem des Lebens und dem der Freiheit. Der Hl. Vater rief den vielen Tausenden auf dem Petersplatz zu: „Liebe Freunde, die Bewegungen sind aus dem Durst nach dem wahren Leben entstanden; sie sind in jeder Hinsicht Bewegungen für das Leben. Wo die wahre Quelle des Lebens nicht mehr strömt, wo man das Leben nur an sich reißt, anstatt es hinzugeben, dort ist auch das Leben der anderen in Gefahr; dort ist man bereit, das schutzlose, noch ungeborene Leben auszuschließen, weil es dem eigenen Leben Raum zu nehmen scheint. Wenn wir das Leben schützen wollen, dann müssen wir vor allem die Quelle des Lebens wiederfinden; dann muss das Leben selbst in seiner ganzen Schönheit und Erhabenheit wieder zum Vorschein kommen; dann müssen wir uns beleben lassen vom Heiligen Geist, der schöpferischen Quelle des Lebens."[2]
In seiner pfingstlichen Meditation wendet er sich anschließend dem Thema der Freiheit zu und knüpft dabei an das Evangelium vom «Verlorenen Sohn» (vgl. Lk 15, 11-23) an. Er sagte: „Im Aufbruch des verlorenen Sohnes verbinden sich die Themen des Lebens und der Freiheit miteinander. Er will das Leben, und darum will er vollkommen frei sein. Frei zu sein bedeutet in dieser Sichtweise, alles tun zu können, was man will, kein Kriterium außer- und oberhalb von mir selbst gelten zu lassen, nur meinem Wunsch und meinem Willen zu folgen. Wer so lebt, wird bald mit demjenigen zusammenstoßen, der auf dieselbe Weise leben will. Die notwendige Folge dieses egoistischen Freiheitsbegriffes ist die Gewalt, die gegenseitige Zerstörung der Freiheit und des Lebens. Die Heilige Schrift dagegen verbindet den Freiheitsbegriff mit dem der Kindschaft. Der hl. Paulus sagt: »Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!« (Röm 8,15)."[3]
Der Hl. Vater erinnert daran, dass diese Worte des hl. Paulus das Gesellschaftssystem der Antike voraussetzen, in dem es Freie und besitzlose Sklaven gab. Den Unfreien standen die Söhne gegenüber, die an einer guten Verwaltung ihres Besitzes und am Erhalt des Staates interessiert waren. An dieser Stelle seiner Meditation führt der Papst die unverzichtbare Dimension der Verantwortung ein: „Da sie frei waren, besaßen sie auch eine Verantwortung. Wenn man vom soziologischen Hintergrund jener Zeit einmal absieht, gilt noch immer der Grundsatz: Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Die wahre Freiheit zeigt sich in der Verantwortung, in einer Handlungsweise, die Mitverantwortung trägt für die Welt, für sich selbst und für die anderen. Frei ist der Sohn, dem die Dinge gehören und der daher nicht zulässt, dass sie zerstört werden."[4]
Der Hl. Vater betonte am Vorabend jenes Pfingstfestes, dass uns das Wirken des Hl. Geistes über den Bereich der weltlichen Verantwortlichkeiten hinausführen will, er will uns die Welt mit den Augen Gottes sehen lehren, er will uns in die Verantwortlichkeit Gottes selbst mit einbeziehen, für seine Welt, für die gesamte Menschheit. Das bedeutet: „Wir tun das Gute nicht wie Sklaven, die nicht die Freiheit haben, anders zu handeln, sondern wir tun es, weil wir persönliche Verantwortung für die Welt tragen, weil wir die Wahrheit und das Gute lieben, weil wir Gott lieben und daher auch seine Geschöpfe. Das ist die wahre Freiheit, zu der der Heilige Geist uns führen will."[5]
Hier nimmt der Hl. Vater die Kirchlichen Bewegungen in einer originellen Weise in die Pflicht: „Die kirchlichen Bewegungen wollen und müssen Schulen der Freiheit sein, dieser wahren Freiheit. Dort wollen wir diese wahre Freiheit erlernen, nicht die der Sklaven, die darauf abzielt, für sich selbst ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, der allen gehört, auch wenn dieses Stück anderen dann fehlt. Wir wünschen uns die wahre und große Freiheit, diejenige der Erben, die Freiheit der Kinder Gottes. In dieser Welt, die so voll ist von scheinbaren Freiheiten, die die Umwelt und den Menschen zerstören, wollen wir in der Kraft des Heiligen Geistes zusammen die wahre Freiheit erlernen, Schulen der Freiheit errichten, den anderen durch unser Leben zeigen, dass wir frei sind, und wie schön es ist, wirklich frei zu sein in der wahren Freiheit der Kinder Gottes."[6]
Im letzten Teil seiner abendlichen Meditation forderte der Hl. Vater die Mitglieder und Freunde der Bewegungen auf, die nahe liegenden Konsequenzen zu ziehen, die sich in einem mutigen missionarischen Einsatz in allen Lebensbereichen bündeln.[7] Papst Benedikt endete mit dem erstaunlichen Aufruf an die Neuen Bewegungen, sie mögen an seinem eigenen apostolischen Dienst mitwirken; sie mögen ihm helfen, bei möglichst vielen Menschen die Türen für Christus zu öffnen. Dies sei der beste Dienst, den sie leisten können, auch gegenüber den Armen.[8] Dieser Vorrang der Evangelisierung wird, wie wir bereits gesehen haben, in seiner richtungweisenden Rede in Aparecida (2007) weiter vertieft.
2. Die Jugendpastoral
Der XX. Weltjugendtag in Köln im August 2005 bildete das große Eingangstor des neuen Pontifikats.[9] Papst Benedikt XVI. begrüßte die jungen Teilnehmer mit herzlichen Worten und ging besonders auf die nach Sinn und Halt suchenden Jugendlichen ein, die er - ausgehend vom Motto „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten" (vgl. Mt 2,2) und in Bezug auf den «Genius loci» - mit den Sterndeutern aus dem Orient verglich.[10] Der Papst nannte ausdrücklich auch die Ungetauften und richtete ohne Umschweife den Blick aller auf einen wesentlichen Vollzug christlichen Lebens, dem des Gebets:
„In diesen Tagen werdet Ihr das Gebet wieder in bewegender Weise als ein Zwiegespräch mit Gott erfahren können - mit dem Gott, von dem wir uns geliebt wissen und den wir unsererseits lieben wollen. Allen möchte ich mit Nachdruck sagen: »Reißt Euer Herz weit auf für Gott, lasst Euch von Christus überraschen!« Gewährt ihm in diesen Tagen das »Recht, zu Euch zu sprechen«! Öffnet die Türen Eurer Freiheit für seine barmherzige Liebe! Breitet Eure Freuden und Eure Leiden vor Christus aus und lasst zu, dass er Euren Geist mit seinem Licht erleuchtet und Euer Herz mit seiner Gnade berührt!"[11]
Erneut bezieht sich der Papst auf das Suchen der Drei Weisen nach dem neugeborenen König und setzt es mit der Jugendzeit in Beziehung, die eine «Hohe Zeit» des Fragens und der Suche nach Orientierung ist.[12] Viele Jugendlichen fragen sich: „Wo finde ich die Maßstäbe für mein Leben - wo die Maßstäbe, um an der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft der Welt verantwortlich mitzuwirken? Wem darf ich vertrauen - wem mich anvertrauen? Wo ist derjenige, der mir die befriedigende Antwort geben kann auf die Erwartungen meines Herzens? Solche Fragen zu stellen, bedeutet vor allem anzuerkennen, dass der Weg nicht vollendet ist, solange man nicht dem begegnet ist, der die Macht hat, jenes universale Reich der Gerechtigkeit und des Friedens zu begründen, nach dem die Menschen streben, das zu errichten sie aber allein nicht imstande sind. Diese Fragen zu stellen bedeutet weiter, jemanden zu suchen, der sich nicht täuscht und andere nicht täuschen kann und der darum fähig ist, eine Sicherheit zu bieten, die so unerschütterlich ist, dass man von ihr leben und gegebenenfalls sogar für sie sterben kann."[13]
Der Papst kommt auf ein markantes Hindernis zu sprechen, das heute viele Jugendliche kennzeichnet, nämlich ihre Vorbehalte und ihre Zaghaftigkeit gegenüber lebenslang gültigen Entscheidungen. Dem hält er entgegen: „Wenn sich am Horizont des Lebens diese Antwort abzeichnet, dann, liebe Freunde, muss man die nötigen Entscheidungen treffen. Es ist, wie wenn man sich an einem Scheideweg befindet: Welchen Weg soll man einschlagen? Den, zu dem die Leidenschaften anregen, oder den, welchen der Stern weist, der im Gewissen leuchtet? Als die Sterndeuter die Antwort hörten: »In Bethlehem in Judäa ...», entschieden sie sich, von diesem Wort erleuchtet, den Weg fortzusetzen bis zum Ziel ... Dieses Wort ist auch an uns gerichtet. Auch wir müssen unsere Wahl treffen."[14]
Es ist leicht zu erkennen, wie der Papst in einfacher Sprache und zugleich großer Tiefe auf die Mentalität und die Probleme junger Menschen eingeht. Bereits bei dieser ersten Begrüßung der Kölner Weltjugendtagsteilnehmer lässt er die großen Themen ihrer spezifischen Lebensphase anklingen: Die Notwendigkeit, lebenslang gültige Entscheidungen zu treffen; die Suche nach Halt und Orientierung; die Sehnsucht nach Gemeinschaft und nach einem erfüllten Leben. Der Papst macht deutlich, dass Glaube und Leben eine Einheit bilden, dass der Glaube (das Gebet) eine unverzichtbare «Wirklichkeit» des Lebens ist.
Vom gleichen Engagement sind seine Ausführungen bei der Willkommensfeier des WJT im Hafengelände von Sydney (17. Juli 2008) geprägt.[15] Auch hier bleibt er nicht bei reinen Begrüßungsformeln stehen, sondern geht gleich ins Zentrum der Frage nach einem aus der Kraft des Glaubens gestalteten sinnvollen Leben: „Liebe Freunde, das Leben wird nicht vom Zufall regiert; es ist nicht der Willkür unterworfen. Euer persönliches Sein ist von Gott gewollt; er hat es gesegnet und ihm einen Sinn gegeben (vgl. Gen 1,28)! Das Leben ist nicht bloß eine Abfolge von Ereignissen oder Erfahrungen, so hilfreich viele von ihnen auch sind. Es ist ein Suchen nach der Wahrheit, dem Guten und dem Schönen. Zu diesem Zweck treffen wir unsere Entscheidungen, dafür üben wir unsere Freiheit aus; darin - in Wahrheit, Güte und Schönheit - finden wir Glück und Freude. Lasst Euch nicht täuschen von denen, die Euch nur als einen der vielen Konsumenten in einem Markt der undifferenzierten Möglichkeiten ansehen, wo die Wahl selbst zum Gut wird, die Neuheit sich als Schönheit ausgibt und die subjektive Erfahrung die Wahrheit verdrängt. Christus bietet mehr! Er bietet in der Tat alles! Allein er, der die Wahrheit ist, kann der Weg sein und darum auch das Leben. So ist der „Weg", den die Apostel bis an die Enden der Erde brachten, das Leben in Christus. Das ist das Leben der Kirche."[16]
Der Papst erinnert die getauften Jugendlichen an die geistlichen Gaben, die ihnen das Sakrament der Taufe geschenkt hat: Es gewährt die Teilnahme an der Heiligkeit Gottes, es bewirkt die Annahme als Sohn und Tochter Gottes, die Eingliederung in Christus, Wohnung des Hl. Geistes, ja, es schafft eine neue Schöpfung! Und er fordert sie auf, selbstbewusst und entschieden in ihrer alltäglichen «Welt» diese geistlichen Gaben zu nutzen.[17]
Der Papst ist sich bewusst, dass es nicht leicht ist, heute ein Zeuge Jesu Christi zu sein. Viele möchten den Glauben privatisieren, ihn aus dem öffentlichen Leben verbannen, ihn auf der „Ersatzbank" lassen, wie der Papst wörtlich sagt, oder ihn für begrenzte pragmatische Ziele einsetzen.
[Die vielfach geforderte «Säkularität» des Staates ist jedoch nur scheinbar neutral, unparteiisch und wertoffen. Dem hält der Papst entgegen: „In Wirklichkeit aber drängt der Säkularismus wie jede Ideologie eine bestimmte Sicht der Welt auf. Wenn Gott für das öffentliche Leben irrelevant ist, dann wird die Gesellschaft nach einem gottlosen Bild geformt. Aber wenn Gott in den Schatten gestellt wird, schwindet unsere Fähigkeit, die natürliche Ordnung, ihr Ziel und das „Gute" zu erkennen, allmählich dahin. Was prahlerisch als menschliche Genialität gefördert wurde, erweist sich bald als Torheit, Gier und egoistische Ausbeutung. Und so sind wir uns immer mehr bewusst geworden, wie dringend wir angesichts der heiklen Komplexität von Gottes Welt der Demut bedürfen."[18]]
Papst Benedikt XVI. endet seine Ansprache im Blick auf den in der Schöpfung anwesenden Geist Gottes, an dem alle Getauften und Gefirmten Anteil erhalten haben: „Meine lieben Freunde, Gottes Schöpfung ist einzig, und sie ist gut. Die Bemühungen um Gewaltlosigkeit, nachhaltige Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden sowie die Sorge für unsere Umwelt sind von lebenswichtiger Bedeutung für die Menschheit. Sie können jedoch nicht verstanden werden, wenn man sie trennt von einer vertieften Betrachtung der angeborenen Würde jedes einzelnen Menschenlebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod - einer Würde, die von Gott selbst verliehen und deshalb unantastbar ist ... Unsere Herzen und Gedanken sehnen sich nach der Vision eines Lebens, wo Liebe andauert, wo Gaben geteilt werden, wo Einheit gebildet wird, wo Freiheit ihren eigentlichen Sinn in der Wahrheit findet und wo die Identität in einem respektvollen Miteinander gefunden wird. Das ist das Werk des Heiligen Geistes! Das ist die Hoffnung, die das Evangelium Jesu Christi bereithält. Um für diese Wirklichkeit Zeugnis zu geben, seid Ihr in der Taufe neu geschaffen und in der Firmung durch die Gaben des Geistes gestärkt worden. Das soll die Botschaft sein, die Ihr von Sydney aus in die Welt tragt!"[19]
Ich möchte am Rande bemerken, dass die zahlreichen Hinweise des Papstes zur Bewahrung der Schöpfung bzw. zum Schutz der Umwelt ihm in der deutschen Presse den Titel „Der grüne Papst Benedikt XVI." eingebracht haben.[20]
[Zum Abschluss dieses Bereichs soll noch erwähnt werden, dass der Papst zwischen den großen Weltjugendtagen jährlich eine Botschaft an die nationalen Jugendtreffen richtet, die gewöhnlich am Palmsonntag in vielen Diözesen der Welt stattfinden.[21] Auch in diesen Schreiben ist der Aspekt der Wesentlichkeit zu erkennen: Die letzten beiden Botschaften galten den theologalen Tugenden der Hoffnung (2009)[22] und der Liebe (2010)[23]. Die dritte wird dem Glauben gelten, der das Schwerpunktthema des WJT Madrid (2011) sein wird.[24]]
[1] Vgl. dazu meinen Vortrag «Ministero petrino e Movimenti ecclesiali nel pensiero di Joseph Ratzinger /Bene-detto XVI», in: Analecta Segermitana XLI, Città del Vaticano 2008. Der Text wurde veröffentlicht in: Pontificium Consilium Pro Laicis (Hrsg.), Pastori e Movimenti ecclesiali. Seminario di studio per Vescovi, Reihe: Laici oggi 14, Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 2009, 71-93.
[2] Benedikt XVI., Predigt bei der Begegnung mit den kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften, Petersplatz, Samstag, 3. Juni 2006, in: Benedikt XVI./Joseph Kardinal Ratzinger, Kirchliche Bewegungen und neue Gemeinschaften. Unterscheidungen und Kriterien, Verlag Neue Stadt, München 2007, 115-128, 122; vgl. auch: ders., Leidenschaft für die Wahrheit. Augustinus, Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2009, 128-142.
[3] Benedikt XVI., Pfingstvigil 122 f.
[4] Benedikt XVI., Pfingstvigil 123.
[5] Benedikt XVI., Pfingstvigil 123 f.
[6] Benedikt XVI., Pfingstvigil 124.
[7] Vgl. Benedikt XVI., Pfingstvigil 127: „Der Heilige Geist will die Einheit, er will die Ganzheit ...Wer im eigenen Leben etwas Wahres, Schönes und Gutes gefunden hat - den einzigen wahren Schatz, die wertvolle Perle! -, der sich schnell aufmacht, um es mit allen Menschen zu teilen, in der Familie und am Arbeitsplatz, in allen Bereichen seines Lebens. Er tut dies ohne jede Furcht, weil er weiß, dass er zum Sohn gemacht worden ist, ohne jede Anmaßung, weil alles ein Geschenk ist, ohne Mutlosigkeit, weil der Geist Gottes seinem Handeln vorausgeht in den »Herzen« der Menschen und als Samenkorn in den unterschiedlichsten Kulturen und Religionen. Er tut dies ohne Grenzen, weil er Bote einer guten Nachricht für alle Menschen und Völker ist."
[8] Benedikt XVI., Pfingstvigil 128: „Liebe Freunde, ich bitte euch, in noch stärkerem, noch viel stärkerem Umfang Mitarbeiter zu sein am universalen apostolischen Dienst des Papstes, indem ihr Christus die Türen öffnet. Das ist der beste Dienst der Kirche an den Menschen und besonders an den Armen, damit das Leben des einzelnen, eine gerechtere Sozialordnung und das friedliche Zusammenleben der Nationen in Christus den »Eckstein« finden mögen, auf dem die wahre Zivilisation, die Zivilisation der Liebe, gebaut werden kann."
[9] Vgl. Benedikt XVI., Gottes Revolution. Die Botschaft des Papstes an die Jugend der Welt. Mit einer Einführung von Camillo Kardinal Ruini, Herder Verlag, Freiburg 2005.
[10] Vgl. Benedikt XVI., Willkommensfeier Köln 26-31, 26.
[11] Benedikt XVI., Willkommensfeier Köln 27.
[12] Vgl. Benedikt XVI., Botschaft an die Jugendlichen in Stará Boleslav während der Apostolischen Reise in die Tschechische Republik, 28. Sept. 2009, in: O.R. (deutsch), Nr. 40, 2. Okt. 2009, 16.
[13] Benedikt XVI., Willkommensfeier Köln 28.
[14] Benedikt XVI., Willkommensfeier Köln 28.
[15] Benedikt XVI., Ansprache bei der Willkommensfeier in Sydney, in: ders., Predigten, Ansprachen und Grußworte im Rahmen der Apostolischen Reise nach Sydney anlässlich des XXIII. Weltjugendtages, in: Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 182, 36-45.
[16] Benedikt XVI., Willkommensfeier Sydney 42.
[17] Benedikt XVI., Willkommensfeier Sydney 43: „Liebe Freunde, bei Euch zu Hause, in Euren Schulen und Universitäten, an Euren Arbeitsplätzen und in der Freizeit erinnert Euch daran, dass Ihr eine neue Schöpfung seid! Als Christen steht Ihr in dieser Welt in dem Wissen, dass Gott ein menschliches Angesicht hat - Jesus Christus -, der „Weg", der alles menschliche Sehnen befriedigt, und das „Leben", von dem Zeugnis zu geben wir berufen sind, indem wir immer in seinem Licht wandeln (...)"; vgl. auch ders., Ansprache bei der Gebetsvigil mit Jugendlichen auf dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame in Paris, in: O.R. (deutsch), Nr. 38, 19. Sept. 2008, 12.
[18] Benedikt XVI., Willkommensfeier Sydney 43f..
[19] Benedikt XVI., Willkommensfeier Sydney 44f..
[20] Vgl. B. Jürgens, KNA-Meldung vom 10. 12. 2009: „Der Mann, der sich in seinem früheren Kurienamt mit feinen Verästelungen der Theologie befasste, führt seit seiner Papstwahl 2005 Begriffe wie Klimawandel und Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich im Sprachschatz"; vgl. ders., Botschaft zum Osterfest 2009, in: O.R. (deutsch), Nr. 17, 24. April 2009, 5; ders., Botschaft an den G 8-Gipfel in L'Aquila, in: O.R. (deutsch), 10. Juli 2009, 6; ders., Ansprache bei der Generalaudienz, 26. Aug. 2009, in: O.R. (deutsch), 4. Sept. 2009, 2; vgl., ders., Angelusgebet, 6. Dez. 2009, in: O.R. (deutsch), Nr. 50, 11. Dez. 2009, 1; ders., Botschaft zum Weltfriedenstag 2010: «Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung», in: O.R. (deutsch), Nr. 52/53, 25. Dez. 2009, 4-6.
[21] Vgl. Benedikt XVI., Botschaft zum XXI. Weltjugendtag „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade" (Ps 118/119, 105), 9. April 2006, Vatikanstadt 2006; Botschaft zum XXII. Weltjugendtag „Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13,34), 1. April 2007, Vatikanstadt 2007; Botschaft zum XXIII. Weltjugendtag „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein" (Apg. 1,8), 20. Juli 2007, Vatikanstadt 2007.
[22] Benedikt XVI., Botschaft zum XXIV. Weltjugendtag „Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt" (1 Tim 4,10), 5. April 2009, Vatikanstadt 2009.
[23] Benedikt XVI., Botschaft zum XXV. Weltjugendtag „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen" (Mk 10,17), 28. März 2010, Vatikanstadt 2010.
[24] Diese Papstbotschaft, die zum XXVI. Weltjugendtag in Madrid erscheinen wird, wird das Thema haben: «Verwurzelt und aufgebaut in Christus, fest im Glauben» (vgl. Kol 2,7)
















