SANTIAGO DE CHILE, 26. Juli 2010 (ZENIT.org).-"Hogar de Cristo" in Chile: Das bedeut praktische und solidarische Hilfe für rund 60. 000 bedürftige Menschen, für die ein Heer von 4.000 Hauptamtlichen und 8.000 Ehrenamtlichen sorgen.
Aber das Erdbeben, das Chile Ende Februar traf, hat auch in einem der ärmsten Gebiete des Landes zugeschlagen. Unter den zerstörten Gebäuden sind auch ca. 20 Zentren des Werkes "Hogar de Cristi", dem "Zuhause Christi", wie der Heilige Alberto Hurtado SJ sie nannte. Der berühmte und geliebte chilenische Volksheilige wurde im Jahr 2005 heilig gesprochen. Sein Werk wird jetzt von der Gesellschaft Jesu (SJ) geleitet.
"Da wir uns schon am Ort befanden, haben wir uns sofort daran gemacht Lebensmittel, Kleidung und Decken zu sammeln", erklärt Direktor P. Agustín Moreira SJ, der für ein weit gespanntes Kontaktnetz im Land zuständig ist.
Nachdem der anfängliche Notstand gebannt war und die chilenische Regierung ihren Wiederaufbauplan startete, begann das Hilfswerk vonl Padre Hurtado mit der zweiten Phase der Kampagne zum Wiederaufbau.
"Wir bieten Mikrokredite an, so dass die Menschen sich in Gruppen von acht bis zehn Personen organisieren können. Wenn sie das Geld zurückgeben, können sie einen weiteren Kredit erhalten, usw. Auf diese Weise können sie sich allmählich von der Armut lösen. Wir sind die einzige große Organisation, die den Armen Kredite zur Verfügung stellt", erklärt P. Moreira SJ.
Im August, der in Chile als Monat der Solidarität in Erinnerung an den hl. Alberto Hurtado begangen wird, der am 18. August 1952 starb, findet auch der "Nationale Tag der Solidarität" statt. Spendenziel sind 20 Millionen US-Dollar.
















