ZG10090702 - 07.09.2010
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Millionen feiern mit Rosenkranz 200jährige Unabhängigkeit Mexikos


"Die Bedeutung der schwarzen Madonna im Kampf für die Unabhängigkeit Mexikos"


MEXICO-CITY, 7. September 2010 (ZENIT.org).-Millionen von Gläubigen auf dem ganzen amerikanischen Kontinente werden morgen zum 200jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Mexikos gemeinsam den Rosenkranz beten.

Mexiko feiert 2010 ein doppeltes Jubiläum: Die 200-Jahr-Feier, das "Bicentenario", erinnert an den Beginn des Mexikanischen Unabhängigkeitskriegs (1810-1821). Vor genau hundert Jahren brach dann die Mexikanische Revolution aus, die zum Sturz des diktatorischen Präsidenten Porfirio Díaz führte.

In Mexiko City findet deshalb am 8. September, dem Tag des historischen Bildfundes der "Lupita", wie die Muttergottes von Guadalupe im Volk genannt wird, eine Lichterprozession unter Leitung des Erzbischofs und Primas des Landes, Kardinal Norberto Rivera statt. Unter dem Motto „Die Gottesmutter von Guadalupe, Schild und Schutzpatronin unserer Freiheit" sollen die Gläubigen am 8. September dafür beten, dass „die Mexikaner wahre Freiheit finden".

Der Pfarrer der Basilika von Gudalupe, Chavez Sanchez, erwartet, dass rund 3 Millionen Menschen aus den Vereinigten Staaten und mehrere Hunderttausend Menschen auf dem ganzen Kontinent über die Internetseiten www.rosario.guadalupan.com und über katholische Radio- und Fernsehsender an der gemeinsamen Rosenkranzinitiative teilnehmen werden.

Auf dem Programm zum 8. September steht auch ein Grußwort von Kardinal Rivera Carrera, ein Vortrat zum Thema „Unsere liebe Frau von Guadalupe, Mutter der Kultur der Liebe", den ein Vertreter der Kolumbus-Ritter hält, und ein kurzer Beitrag von Pfarrer Chavez Sanchez zum Thema „Muttergottes von Guadalupe, Schild und Schutzpatronin unsere Freiheit - Die Bedeutung der schwarzen Madonna im Kampf für die Unabhängigkeit Mexikos."

Am 15. und 16. September eines jeden Jahres wird in Mexiko die Unabhängigkeit gefeiert. Auf dem Zocalo vor dem Regierungspalast kommen Tausende von Mexikanern zusammen. Jeweils um 23 Uhr wiederholt der Präsident von Mexiko den Freiheitsschrei von Dolores „El Grito". Der Präsident erinnert dann jeweils an die mexikanischen Nationalhelden (wie Miguel Hidalgo, Maria Morelos oder Ignacio Allende usw). Danach wird von den Leuten die Nationalhymne gesungen. Dann folgen ein riesiges Feuerwerk und der Dankesjubel der Mexikaner. Ein historisches Wort von Hidalgo lautete: "El respeto al derecho ajeno es la paz" - "Der Respekt vor dem Recht des anderen ist der Friede".

[AR]

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